Weimar in der DDR

Demontage des Lenindenkmals in Weimar, 1992 (Foto: Maik Schuck, Weimar)

Der spätestens seit dem Kulturstadtjahr 1999 baulich sanierten Stadt sieht man zumindest äußerlich ihre DDR-Geschichte nicht an.

Der Rundgang beginnt am Bahnhof, der Nahtstelle zwischen Innenstadt und den Industriegebieten und Plattenbausiedlungen im Norden. Ein Denkmal Ernst Thälmanns erinnert an die Opfer Buchenwalds, hinter ihm die Inschrift “Aus eurem Opfertod wächst unsere sozialistische Tat”.  Der Weg führt vorbei an dem ab den 30er Jahren erbauten “Gauforum”, dessen Nutzungsgeschichte ebenso besprochen wird wie der Weimarer Bilderstreit um die Ausstellung zur Kunst der DDR im Kulturstadtjahr.

Im Stadtzentrum sucht der Rundgang nach Spuren dieser Zeit und erzählt die Geschichte der “Wende” in Weimar, in der die Kirchen als Orte der Bürgerbewegung der späten 80er Jahre eine wichtige Rolle spielten.

Kosten:
zirka 2-stündiger Rundgang: 100,- €

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